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Entscheidung getroffen

In Allgemein on März 18, 2011 by schmittchen11

Ich weiß nicht, was mich letzten Endes zu meiner Entscheidung bewegt hat, aber ich denke es war der Gedanke, dass ich schlussendlich nicht einen einzigen Grund habe misstrauisch zu sein. Mir ist nur bisher so viel Mist passiert, dass Glück mich skeptisch macht. Also habe ich Ja gesagt zu Carsten. Bisher habe ich noch gar nicht recht realisiert, dass ich heiraten werde. Meine Mutter ist ja völlig außer Rand und Band. Ich hingegen denke nur an den ganzen Aufwand.

Ich hoffe, ich kann Carsten überreden einen Hichzeitsplaner einzustellen. Ich weiß gar nicht worum man sich da alles kümmern muss. Schließlich will ich nicht nur so eine olle standesamtliche Trauung mit anschließendem Gaststättenbesuch. Gut, dass ich immer fleißig Kirchensteuer bezahle und Carsten meines Wissens auch. Da kann man ja dann in der Kirche heiraten, oder?y

Andererseits ist das auch ziemlich spießig. An einem Strand oder so zu heiraten, finde ich glaube ich reizvoller. Was mir ein bisschen Muffensausen macht, ist die Sache mit dem Ehevertrag. Ich trau mich irgendwie nicht ihn darauf anzusprechen. Carsten hat mir auch angeboten, dass ich aufhören könnte zu arbeiten. Aber ich glaube mir ist dabei nicht so wohl. Das hört sich nämlich verdächtig nach Desperate Housewives und Uneigenständigkeit an. Ich weiß, das klingt paranoid, aber ich behalte gern meine Unabhängigkeit. Selbst mit so ’nem Ekel wie meinem Chef. Schon ein bisschen traurig, dass er jetzt nur angemessener mit mir umspringt, weil er weiß ich bin mit seinem wichtigsten Kunden verlobt. Oh mein Gott, ich sage es so selten: Ich bin verlonbt. Worauf ich mich bei der Hochzeit übrigens am meisten freue, sind die Flitterwochen 😉

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Huch…

In Allgemein on März 4, 2011 by schmittchen11

Also ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich mich schätzen kann so einen Mann wie Carsten gefunden zu haben. Das ist wirklich wie im Film. Er ist nicht nur höflich, sondern ein richtiger Gentleman, sehr eloquent, gewitzt und respektvoll. Er hat einen guten Modegeschmack, ist aber nicht metrosexuell oder so. Er kocht für mich und veröwhnt mich mit teurem Wein, widmet aber manchen Abend auch mal nur seinen Kumpels.  Hinzu kommt, dass er verdammt gut aussieht.

Da stimmt doch irgendwas nichts, oder? Auch wenn es keinen Grund zu zweifeln gab bisher, macht mich diese scheinbare Vollkommenheit ein bischen nervös. Vor allem jetzt, denn gestern ist er doch im Restaurant tatsächlich vor mir auf die Knie gefallen und hat einen Antrag gemacht. Ich dachte echt ich bin bei der versteckten Kamera. Ich konnte ihm irgendwie bisher keine Antwort geben, weil das wirklich enorm plötzlich kam. Und überhaupt wir treffen uns seit ein paar Monaten. Wir wohnen noch nicht mal zusammen. Und ich meine, was kannich von so jemandem erwarten, der mnix anbrennen lässt?! Fragen über Fragen. Mein Kopf sagt, dass alle Fakten für ihn sprechen und mein Herz sagt, dass ich ganz schön auf die Schnauze fliegen könnte mit einem Charmeur wie ihn.

Andererseits würde das dazu führen, dass mein Chef mich endlich in Ruhe lässt. Er muss mich ja immer wieder auf Carsten ansprechen, aber so herablassend, als wäre ich nur sein Betthäschen. Würde er mir dann einen Antrag machen? Und wenn ers nicht ernst meint mit dem Antrag, wieso tut er’s denn? Andererseits würde ich auch einen Ehe-Vertrag verlangen, nur für den Fall, dass sich herausstellt, er ist doch nicht der Wahre.

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Strich durch die Rechnung

In Allgemein on Februar 18, 2011 by schmittchen11

Mein launischer Chef ist mir ja schon länger auf der Nase rumgetanzt. Entweder hat er mich völlih hemmungslos angebaggert oder cholerisch rungeschrien. Ich weiß es klingt wie ein Klischee jedoch halten viele Chefs das bestimmt absichtlich aufrecht. Ich kann ihm ja ganz gut Paroli bieten wenns sein muss oder ihn einfach ignorieren, aber wenns dann so aussieht, dass er mir wegen irgendeinem haarsträubenden Grund fristlos kündigt, werd ich auch nervös. Aber jetzt hat sich wirklich ein lustiger Zufall ergeben.

Ich musste letztens mit meiner Kitty zum Tierarzt . Es war nichts Schlimmes, nur eine neue Impfung gegen Katzenschnupfen. Im Wartezimmer der Praxis saß ein Mann mit einem Rodesian Ridgeback neben mir. Ich liebe diese Hunde und wollte immer schon selbst so einen haben. Ich hab den Mann gleich ausgefragt, wie das geht mit dem Vermieter und so weiter, weil manche diese Hunderasse verbieten. Er meinte dann er lebe in einer Eigentumswohnung und das das also kein Problem wäre. Wir haben uns dann weiter unterhalten und schlussendlich hat er nach meiner Nummer gefragt. Carsten, wie er hieß, sah ja auch wirklich sehr gut aus, warum sollte ich da Nein sagen.

Wir waren jetzt schon auf mehreren Dates und heute habe ich die totale Überraschung erlebt. Ich sollte den neuen, total wichtigen Kunden anrufen und zum Lunch einladen. Und wer geht an der anderen Leitung ans Telefon? Emma, Carstens Sekretärin. Wir haben den Termin ausgemacht  und Carsten hat mich später von der Arbeit abgeholt. Mein Chef ist natürlich just in diesem Moment aus dem Büro gekommen und hat ihn gesehen. Er dachte Carsten sei wegen ihm da, aber der hat dieses Missverstädnis gleich aufgeklärt 😉 Da hat mein Boss nicht schlecht gestaunt.

 

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Horrorchef

In Allgemein on Februar 6, 2011 by schmittchen11

Hallo liebe Freunde meines Blogs!

Ich habe schon ein Weilchen nicht mehr geschrieben, aber es ist einfach zu viel Stress momentan auf Arbeit!

Mein blöder Arsch von Chef, der mir sagen musste, dass eine Taufe kein Grund wäre, um das Meeting am Wochenende mit einem seiner wichtigsten Geschäftspartner sausen zu lassen. Und als ich versuchte zu diskutieren, kam dann nur noch die Frage:“ Was ist ihnen eigentlich mehr Wert Frau Schmidt? Ein Gottesdienst in einer Kirche mit anschließendem Essen, oder ihr Job?“  Ich war so perplex, wie wenig ihn meine Belange interessierten, dass ich nur noch antworten konnte :“ Wann geht das Meeting am Samstag los?“

Daraufhin grinste er nur und meinte:“ Es geht 12 uhr los, wir treffen uns zum Lunch, ich hole Sie ab! Ach und Schätzelein ziehen sich sich wieder was hübsches an, es geht um viel Geld!“

Ich dachte mir nur- Haha,du Penner, wenn ich zur Bread and Butter hätte gehen können,dann hätte ich auch mal was neues und vorallem schickes zum anziehen.- Jetzt darf ich wieder gucken, wo ich nen vernünftigen Fummel hier in Wollbeck herbekomme.

Die Tage vergingen und nun ist heute schonSamstag….blöd,denn ich habe immernoch nichts neues zum anziehen .Mein Chef geht mir auch weiterhin sowas von auf die Nerven mit seinen blöden Anspielungen.Ich weiß echt nicht, was das soll? Langsam hätte er doch mitbekommen müssen,dass ich nichts von ihm will. Sonst wäre ich bestimmt schon längst mit ihm in der Kiste gelandet. Er hält sich echt für den größten. 😛 Ich freue mich jetzt schon so sehr auf das Mittagessen nachher. Muss jetzt auch erstmal aufhören zu schreiben, weil ich meinen Kleiderschrank erstmal durchforsten muss und nur hoffen kann, dass sich was brauchbares findet!

Bis dann

 

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Brot und Butter!

In Allgemein on Januar 17, 2011 by schmittchen11

Ja, Ja Brot und Butter ist schon was schönes. Am liebesten um diese Zeit natürlich in Berlin.
Wie das gehen soll wenn’s Chefchen nicht mitspielt, bleibt mir ein Rätsel. Im letzten Jahr habe ich schon ein Freundin in Charité in Berlin besucht. Da sie im Endstadium Krebs hatte lies mich der Chef ziehen. Dieses Jahr versuch ich es mal mit offen und ehrlich. Mein Neffe wird getauft und ich bin als Taufpatin bestimmt. Das sollte ja wohl reichen mich freizustellen. Wenigstens für ein paar Tage. Ich muss unbedingt die neue Tribecca New York collection sehen und eventuell auch was kaufen. Wann kann ich denn sonst mal alle meine Labels an einem Ort haben, wenn nicht auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin.

Ich glaube mittlerweile ist der Zeitpunkt günstig. Unsere Beziehung hat sich, würde ich mal sagen, etwas entspannt nach dem Kaffee Zwischenfall. Er hat nicht mehr diese anstrengenden Anspielung und das „Schätzelein“ ist auch etwas gemäßigter. Sollte es ein Wende geben? Ich glaube nein, dafür sind wir schon zu weit! Und außerdem sollte der vielleicht auch mal auf die Bread and Butter gehen, so wie er immer rumläuft, könnte ihm das gar nicht schaden.

Sollte ich die Tage wirklich frei bekommen, muss ich mich noch nach einem neuen Koffer umsehen. Nicht zu groß darf er sein, aber immer noch so groß, daß ich ein bisschen was einpacken von meinen Beutestücken. Teuer darf natürlich auch nicht sein. Ich will ja das Geld nicht für Gepäck ausgegeben! Der Tipp einer Freundin war es bei den Kleinanzeigen Köln zu versuchen. Die Mädels dort hätten wohl einen hohen Durchsatz an den gesuchten Koffern Cool! Dann nichts wie auf nach Berlin.

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Mein Name ist Kaffee

In Allgemein on Januar 5, 2011 by schmittchen11

So, liebe Freunde, was gibt es schöneres als ein sonniger Tag wie heute, der die ganze Winterdepression aus den Sinn pustet. Da lohnt sich ein Spaziergang durch den Park. Der getaute Schnee hat die Wiesen von den Hundehaufen befreit und gibt dem Gras jetzt neuen Saft, damit die Stengel saftig grün in die Höhe sprießen. Natürlich nur zur Mittagspause. Sonst sitze ich im Büro meinem Chef ordentlich die Säfte in den Leib zu pumpen. Der Schluckspecht trinkt einen Kaffee nach dem anderen, aber jedes mal frisch aufgebrüht. Nenn mich Kaffeemaschine, mehr ist mein Job nicht mehr. Wie wäre es mit einer Espresso-Maschine, fragte ich meinen Chef, der mich entgeistert anschaut, und ablehnte, in diese Geräte zu investieren, deren Mechanismus er nicht verstand und auch nicht bedienen konnte. Bitte, das sind Knöpfe, die auch ich für Sie drücken kann, entgegnete ich ihm. Zumindest müsste ich so nicht den ganzen alten Kaffee wegschütten. Sie kümmern sich um den Kaffee, und ich kümmere mich um den Rest mein Schatz. Ich dachte, ich ramm ihm meinen Hacken in den Bauch, doch da wäre ich nicht durchgekommen, um ihm weh zu tun. Mein Schatz, das war die Krönung. Kaffeeschatz, nenn mich Jakobs Krönung.

Ich muss mir überlegen, welches Gift am schnellst wirkt, ohne Spuren zu hinterlassen. Das ist der nächste Satz in der kommenden Tasse. Ganz unten wird das Pulver schwimmen, dass ihm das Herz umdrehen wird. Nein, besser ist es den Kaffee so schlecht zu machen, dass er selbst auf die Idee kommt, eine automatische Kaffeemaschine zu kaufen.

Von ihrem Schatz, Chef, werde ich ihm den Kaffee brühwarm auf das Hemd servieren. Lassen Sie es sich schmecken.

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Ruhige Kugel schieben

In Allgemein on Dezember 15, 2010 by schmittchen11

Pünktlich 8:30 Uhr sitze ich an meinem Tisch und tippe die ersten Memos in den Computer. Der neue Chef trifft glatte zwei Stunden später ein. Braust an mir vorbei in sein Büro. Kurze Zeit später, steht er wieder in der Tür. „Frau, ähm…“ „Schmidt“ mit dt und sonst wie jede andere Tippse in diesem Bürokomplex, merken sie sich das, denke ich mir. „Bitte, machen Sie mir einen Kaffee. Merken Sie sich gut, fast schwarz mit drei Spritzer Milch und keinem Zucken, die Tasse nur halb voll, sonst trink ich zu viel…“ „Und bekommst hoffentlich einen Herzinfarkt“, denke ich mir. „Ich sag ihnen das nur einmal, sobald ich ins Büro komme, hätte ich gern brühwarm den Kaffee da, sonst komme ich nicht in die Gänge und vertue meine Zeit in diesem grässlichen Gebäude.“ „Natürlich, Herr Walkiwitz“. 14:30 Uhr war er schon wieder weg, wollte zum Essen, sagte er. Wahrscheinlich sein zweites Mittag. Eine Stunde später war er wieder da, verzog sich in sein Büro und war bis Abend nicht mehr zu sehen. Was der den ganzen Tag dort drin gemacht hat, weiß ich nicht. Aber Zigarre hat er geraucht, die kam zum Schlüsselloch heraus. Ich habe die Dinge abgearbeitet, die liegen geblieben sind, die restlichen Stunden habe ich nichts getan, im Internet nach ein paar neuen Winterstiefeln geschaut. Hatte noch nie so wenig zu tun wie heute. Vielleicht wird das mit meinem neuen Chef besser. Wäre doch ein schönes Geschenk, über das ich mich wirklich freue. Dann hätte der Chefwechsel doch etwas Gutes, ich dachte schon, mich will das Leben auf immer und ewig bestrafen.