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Der neue „Arbeits“-Alltag

In Allgemein on Juni 7, 2011 by schmittchen11

Ich hatte euch ja in meinem letzten Beitrag relativ ausführlich mein Leid geplagt über den verhängnisvollen Abend mit meinem Chef, der aber beruflich und finanziell endlich mal wieder eine neue Herausforderung mit sich bringen sollte. – So dachte ich mir es damals. Natürlich befürchtete ich, dass der Chef nun weitere Gegenleistungen fordern könnte und die Beförderung und die damit verbundene Gehaltserhöhung im Grunde nur eine Form des Drucks war, um ein weiteres Techtelmechtel mit mir in Aussicht zu haben. So weit, so gut, oder so schlecht, würde man meinen.

Die ersten Tage als neue Chefsekretärin verliefen wirklich ausgesprochen positiv, das kann ich nicht anders sagen. Die neue Aufgabe, die viel mehr Kommunikations- und Organisationsfähigkeit von mir abverlange als der alte Job und auch um Dimensionen abwechslungsreicher und verantwortlicher war, füllte mich beruflich wirklich absolut aus. Mein Chef verhielt sich zudem auch uneingeschränkt freundlich zu mir, war zuvorkommend und höflich, auch ließen die anzüglichen Blick nach und es entwickelte sich bei mir die Hoffnung, dass er seine Bemühungen nun gänzlich einstellen würde, nachdem er einmal bekommen hatte, worauf er ja vorher Monate aus war.

Doch vor ein paar Tagen bot er mich dann einmal wieder außerplanmäßig in mein Büro und unterbreitete mir ein Angebot der etwas anderen Art. Da er mir ja karrieretechnisch weitergeholfen hatte und wir zusammen ja einen sehr schönen Abend in seinem Büro unlängst verbracht hatten, würde er sich freuen, wenn wir uns nun jeden Freitagabend nach der Arbeit in seinem Büro treffen würden. Ansonsten könnte er mir jedenfalls nicht garantieren, dass ich die Chefsekretärinnen-Stelle weiter behalten könnte, da ich von meinem Alter und Erfahrungsniveau ein wenig zu jung für die Stelle wäre. Was sollte ich tun? Ich nickte erst einmal freundlich und verließ daraufhin sein Büro. Was soll ich nun bloß machen? Worauf – in Gottes Namen – habe ich mich da nun eingelassen? Ich bin wirklich ratlos, wenn nicht sogar ein wenig verzweifelt.

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